FC 96 - YEG Hassel II 1:2 oder "Habt ihr keinen Bock mehr?"

15.04.2013 | maddin

Sonntag, Spieltag – und es ist wie (fast) immer seit drei Spielzeiten: Es gibt auf die Fresse!

Zur Mannschaft: Gerade gegen Mannschaften die auch unten stehen müssen die Punkte her. Nur wie soll das funktionieren wenn es auf dem Platz keine Kommunikation unter den Spielern gibt? Wie kann es sein das nicht mal ein Hinweis vom Mitspieler kommt wenn sich ein Gegner anschleicht? Werden im Training keine Spielzüge besprochen? Wieso wird der Ball blind in die Mitte nach vorne gespielt, egal ob da ein Mitspieler steht oder nicht? Warum wird der Ball dauernd ins Aus gespielt wenn der Gegner in Führung liegt und meint, das dann mit Schauspieleinlagen (“Aaaaaaaaargh, ich sterbe gleich!” – 90 bis 120 Sekunden Behandlung aufm Platz, zehn Sekunden neben dem Spielfeld: Wunderheilung!) über die Zeit zu bringen? Fair Play ist ja ok, aber nicht wenn man die Uhr danach stellen kann wann sich der nächste Spieler ausruht? Da muß der Mannschaftskapitän mal beim Schiri den Lauten machen und dem mal die Meinung sagen! Ist Fußball jetzt eigentlich Wintersport oder wieso stehen die Defensivspieler bei einem Konter wie Slalomstangen rum während die Offensivspieler aus dem gegnerischen Strafraum zurück sprinten müssen um den Ball auf den Weg ins Tor ins Aus zu kratzen? Fußball ist nicht Schach, da heißt es auch mal hinterher gehen!

Um nochmal die Frage vom Keeper Simon Ellenberg aufzugreifen (ca. 75. Minute): “Habt ihr keinen Bock mehr?” Mit der Spielweise wäre es klüger das Spiel in Stuckenbusch am grünen Tisch abzugeben, da es so nur 0:2 endet!

Zum Schiri (neverending story): Greift endlich durch! Wenn Spieler meinen sie müssen sich auf dem Platz ausruhen, dann schickt sie vom Platz und laßt die dort behandeln! Laßt die auch mal draußen verhungern wenn die nach zehn Sekunden Behandlung meinen das sie wieder fit wären (30 Sekunden mindestens wären angebracht, die haben sich ja schließlich schwer verletzt)! Laßt Verletzungspausen nachspielen – und zwar 75% der Verletzungsunterbrechung, was heute locker sechs (und nicht knapp vier) Minuten gewesen wären! Zeigt konsequenter Karten wenn Spieler meinen sie müßten Karten fordern (Schiedsrichter heißt auch Spielleiter). Guckt auch mal auf die Uhr in Sachen Zeitspiel. 60 Sekunden für einen Abstoß wäre verständlich wenn der Ball hinter der Laufbahn auf dem Hügel landet, genauso wie 15 Sekunden zwischen Ablegen des Balles auf der Fünf Meter-Linie und dem Abstoß. Das geht auch in der Hälfte der Zeit! Desweiteren hört auf auf Zuruf auf Abseits zu entscheiden. Bringt Assistenten mit die darüber entscheiden (sollen).

*An den FLVW: Schickt endlich auch Schiedsrichterassistenten zu den Bezirksligaspielen! Es dürfte genügend Schiedsrichter(gespanne) in Recklinghausen, Waltrop, Herten, Castrop-Rauxel, Witten und Buer in Westfalen geben. Es müssen keine Schiris aus Coesfeld, Ahaus, Telgte oder sonstwo aus OWL/Münsterland sein, die länger unterwegs sind als das sie auf dem Platz stehen. Nehmt Gespanne aus den Orten aus denen die Mannschaften aus der Liga kommen!

Zum Spiel: Erste Halbzeit Müll von beiden Mannschaften. Ohne den Elfmeter für Hassel wäre ein 0:0 zur Pause gerecht gewesen. Zweite Halbzeit Vorteile beim FC 96, wodurch das verdiente 1:1 durch Edis Burnic fiel. Danach gab es weitere Bemühungen bei den GrünGelben auf die Führung, welche nach dem 1:2 für Hassel zwar noch ab und an zu sehen waren, nur mit dem System klappt das nicht!

FC 96 - VfB Habinghorst 0:0

02.04.2013 | maddin

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(Der Spielbericht mußte aus Jugendschutzgründen leider geschwärzt werden!)

Mit versteckter Destruktivität zum Ruhm

25.03.2013 | maddin

Man nehme fünf Vestpiraten, verteile diese auf vier Teams und mit einer solch versteckten Destruktivität war es den anderen Teilnehmern des gestrigen AKZ-Kickerturniers nicht möglich auch nur eine klitzekleine Chance auf den Titel zu haben. Während die Piraten U. & T. (Vestpiraten II) sowie Pirat [m.] (mit Gastspieler = Team Vestpiraten III) mit planlosem Gehacke die Gegner aus ihren Konzepten brachten, welches für die Piraten zwar das vorzeitige Aus nach der Vorrunde bedeutete, doch es waren ja fünf Piraten am Start. Pirat T. hatte dann die glorreiche Idee sich in ein anderes Team einzuschleusen, mit welchem er auch das Viertelfinale erreichte, aber da war dann auch sein Tagwerk getan. Aber es fehlen ja noch zwei Piraten – und zwar P. & F. (Vestpiraten I). Diese nutzten die Psychotricks der übrigen Vestpiraten und gaben den noch im Turnier verbliebenen Teilnehmern endgültig den Rest, welches mit dem verdienten Turniersieg endete. Yeah!!!

DJK SpVgg Herten - FC 96 2:1 (1:1)

04.03.2013 | maddin

Siebeneinhalb Monate Winterpause sind endlich vorbei und es geht endlich weiter in der Saison und das erste Pflichtspiel fand in dem kleinen beschaulichen Dorf zwischen Recklinghausen und Gelsenkirchen statt, genannt Herten. Bekannt ist das Dorf für nerviges Volk das ihr Stadion mitten in den Busch einer Katze gesetzt haben (oder so) und Laute von sich geben, die dem zivilisierten Menschenohr einfach nur Schmerzen bereiten. Aber schalten wir auf Anfang:

15 Uhr endlich der Anpfiff und direkt mit der ersten Chance in der 31. Minute ging der FC 96 höchstverdient durch ein Tor von Jovi Cirkovic in Führung. Jeder normale Schiedsrichter hätte da gesagt: “So ist gut, das kann nicht besser werden, ich pfeif jetzt ab!” Aber nein, der Schiri kam aus Dorsten und statt wie üblich abzupfeifen, pfiff er drei Minuten später Freistoß für die Dörflinge, die frecherweise ein Loch in der Mauer fanden (welches dort aus rein architektonischen Gründen war – und nicht um den Ball dort hindurch zu befördern!) und das Runde ins falsche Eckige traten. Tz tz! Der Schiri meinte das würde seinen Regeln entsprechen und ließ die rotgekleideten Spaßverderber jubelnd abziehen (anstatt mal ordentlich dort reinzugrätschen). Gut zehn Minuten wurde dann noch weitergespielt und dann war Pause.

Jetzt kam der große Auftritt von DJ Sangria Ballermann, der es schaffte 15 Minuten Mißtöne am Stück durch die Boxen zu jagen, das das zivilisierte Ohr gar nicht schnell genug so viel Schmalz produzieren konnte um es ohne Schäden zu ertragen. Die Ohren klagen jetzt noch!

Als der DJ endlich bemerkte das sich wieder elf Spieler, ein Schiedsrichter sowie elf rotgekleidete Eingeborene wieder auf dem Rasen befanden und die elf Spieler schon dabei waren die UNO-Menschenrechtskommission sowie den Internationalen Strafgerichtshof zu kontaktieren, nahm die Folter ein Ende und es ging auf dem grünen Rasen weiter. Und es ging jetzt für die Eingeborenen nur noch darum das schwer erkämpfte Unentschieden mit allen (un!)fairen Mitteln zu halten, was durch nicht näher zu beschreibende Laute des Volks hinterm Zaun unterstützt wurde. Doch die Versuche der Dörflinge die GrünGelben kaputtzutreten endete größenteils in Dauereinsatz des eigenen Druiden. Dieser wußte vor Überbeschäftigung gar nicht mehr das das Auswechselkontigent dank der Fähigkeit sich beim verzweifelten Gegnerkaputttreten selbst zu verstümmeln längst aufgebraucht war und mit dem Restbestand weiter über den Platz gestolpert werden mußte. Diese Stolperei führte dann rund fünf Minuten vor dem Abpfiff zu dem, was gar nicht zu diesem Spiel paßte: das 2:1 für die Dörflinge. Dieses wurde minutenlang auf dem Grün gefeiert und gefühlte drei Minuten später durfte der Schiri dann die letzten drei Minuten des Spiels über die Runden bringen, aber diese sollten leider nix mehr ändern.

Aber eine positive Sache hat das Ganze: Herten kann man für diese Saison vom Reiseplan streichen!

Testspiel: FC 96 - SV Hochlar 28 1:4 (0:2)

01.03.2013 | maddin

Es war dunkel, es war kalt, es stand nach einer Minute 0:1 durch ‘nen Elfmeter. Es wurde nicht besser, stand zur Halbzeit 0:2. Es folgte das 0:3, irgendwann dann doch mal ein FC 96-Tor durch einen Foulelfmeter. Es folgte dann wohl noch das 1:4, aber das wurde aus heißgetränkebedürftigen Gründen übersehen. Es folgte der Abpfiff und es war dunkler, es war kälter…

PS: Der Kaffee war gut!

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