FC 96 - SpVgg Erkenschwick 14:13 nach Shoot-out

06.06.2012 | maddin

Dienstag abend – Derbyzeit!

Vor gut (mit Menschen) gefüllten Rängen fand heute auf dem Nebenplatz am Hohenhorst das mit Spannung erwartete Derby um die Nummer Eins im Vest statt – und das Spiel hatte alles, was man sich von einem Derby erhofft hat: spannende Zweikämpfe, Tore am laufenden Band, einen immer aufmerksamen Schiedsrichter, der bis auf eine Situation immer alles im Blick hatte (vor allem die Schnürsenkel der Akteure).

Anpfiff, und es begann wie oft in den zuletzt gesehenen Spielen der GrünGelben – keine Spielminute rum und es stand 0:1. Egal, der heutige Kader machte nicht den Eindruck als würde er sich einfach abschießen lassen und selbst als kurz darauf die Tore zwei und drei für die Schwicker fielen, war immer noch Hoffnung da, das es nicht übel enden würde. Und wie es meistens mit Mannschaften ist die 3:0 führen – sie werden überheblich und schon hieß es nur noch 1:3. Aha, da ging tatsächlich was. Kurz nach dem 1:3 stand es zwar 1:4, doch sollte sich die Zahl vor dem Doppelpunkt jetzt im Ein- bis Zweiminutentakt ändern: 2:4, 3:4, 4:4, 5:4 – und es war Halbzeit.

In der Halbzeitpause “falteten” die Gästetrainer ihre Mannschaft zusammen, so wie es zu Ende der ersten Halbzeit nur dem Torwart der Gäste ergangen ist, der laut Trainer unter Koffeinmangel litt. Ob die Halbzeitansprache was brachte, stand aber noch auf einem anderen Blatt Papier, da einige Spieler dem Wachstum des Spielfeldes doch spannender fanden als das Gerede.

OK, Anpfiff zur zweiten Häflte und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, aber die sofortige 6:5-Führung der 96er auch nicht. Jedoch standen die Gäste jetzt besser als die Heimmannschaft und gingen durch einen Doppelschlag mit 7:6 in Front, welches noch einmal ausgeglichen werden konnte, doch danach stand es plötzlich 7:10, welches noch auf 8:10 kurzzeitig verkürzt werden konnte, da es mit Abpfiff der regulären Spielzeit 8:11 aus Sicht der Recklinghäuser stand.

Aber jetzt kam die große Stunde von Matze im Tor der 96er. Beim abschließenden Shoot out fischte er die Schüsse der Schwicker nur so von der Linie während die GrünGelben dem Schwicker Torwart die Bälle nur so hinter die Linie hämmerten. Zwei Schwicker hatten zwar den Ball an Matze vorbei ins Tor geschossen, doch wer gut im “Elfer” halten ist, ist oftmals auch gut im Elfer schießen. Und so war es auch bei Matze und am Ende stand es hochverdient 14:13 für die GrünGelben. Tja, da kommt harte Konkurrenz auf den Fäller zu ;)

Die erste Mannschaft sollte sich in den verbleibenden zwei Spielen vielleicht mit den Gegnern auf ein Elfmeterschießen einigen, da dürften noch sechs sichere Punkte drin sein bei so einem Torwarttalent!

Derbysieger, Derbysieger – hey! hey!

FC 96 - SW Bochum VI 08 0:7

04.06.2012 | maddin

Selten einen Gegner so verarscht wie die Bochumer heute!

Das Spiel, welches wegen eines Besucheransturms mit mehrminütiger Verspätung begann, war von einer Taktik geprägt, mit der der Gegner aus dem Bochumer Westen nicht gerechnet hat. Erst einmal begann das Spiel mit 0:0 und nicht wie in den letzten Spielen öfters mal mit einem 0:1 für den FC, womit der Meisterschaftsanwärter überhaupt nicht zurecht kam und sage und schreibe fast eine Viertelstunde brauchte bis sie dann den Ball glücklich ins Tor der 96er stolperten. Wer jetzt dachte, es würde jetzt eine Klatsche für die GrünGelben geben, der sah sich getäuscht. Ein Sturmlauf auf das Tor der Bochumer begann und einzig die Strömung verhinderte den eigentlich verdienten Ausgleich. Es gab zwischenzeitlich Ecken am laufenden Band für die Recklinghäuser, doch es ist nun mal nicht einfach gegen elf Gegenspieler sowie einer unberechenbaren Strömung zu spielen. Fünf Minuten vor der Pause erfaßte dann eine plötzliche Welle einen Bochumer Spieler, wodurch dieser ins Trudeln kam und fast ersoffen ist, nur war der Schiedsrichter der Meinung das Mohammed Elmas die Welle ausgelöst haben soll und ihn dafür vom Platz schickte. Egal, dann wurde jetzt die Taktik geändert und den Bochumern die Meisterfeier nächste Woche auf eigenen Platz versaut. Man nutzte die Strömungsverhältnisse aus, paßte den Ball in der eigenen Hälfte zurück zu Steffen Fäller, der den Ball gerade sicher nach vorne schlagen wollte, als plötzlich ein Barsch in der Flutwelle auftauchte und den Ball noch einmal entscheidend beschleunigte sowie Effet gab, so das der Torwart absolut ohne Chance war den Ball zu bekommen. Die Abseitsentscheidung, die die Massen am Hohenhorst jetzt erwartet hatten, blieb zur Überraschung aller aber aus. Shit happens, paßte aber wie gesagt zur Taktik “Hauptsache, die feiern nicht zu Hause!”. Kurz darauf Halbzeitpfiff und der FC 96 ging mit einem 2:1-Eckenverhältnis in die Pause.

In der Halbzeitpause sollen mehrere Verantwortliche der Bochumer sowohl in der FC 96- als auch in der Schiedsrichterkabine gesehen worden sein, da sie diese Woche noch nicht Meister werden wollten und versuchten mit allen Tricks die Spieler des FC 96 als auch das Pfeifengespann davon zu überzeugen, das dieses bitte heute nicht eintreten mag. OK, dachten sich die FCler und ließen die Bochumer gut dreizehn Minuten in dem Glauben sie würden jetzt eine Aufholjagd par excellence starten, doch dann stand plötzlich einer von den Schwarzweißen alleine mit dem Ball vor dem Tor der Recklinghäuser und versuchte noch verzweifelt den Ball irgendwie am Gehäuse vorbei zu schießen, nur rutschte ihm der Ball dabei so unglücklich über seinen Fuß das er dann doch im Netz landete. Tja, ist schon blöd, wenn man verlieren will sich dann aber doch zu blöd im gegnerischen Strafraum anstellt. Jetzt stand es also 3:0 für die Bochumer und die GrünGelben überlegten die nächsten fünf Minuten ob sie jetzt noch selber vier Tore schießen sollten oder ob es nicht besser wäre, sich bei den Wetterverhältnissen (die Strömung hatte sich in der Halbzeitpause auf wundersame Weise gedreht) nicht allzu sehr anzustrengen und es den Gegnern zu überlassen. Die Überlegungsphase endete mit dem Entschluß, die nächstwöchige Meisterschaftsparty so richtig zu versauen und überließen den Gästen die undankbare Aufgabe des Toreschießens und so waren die Bochumer nach dem Schlußpfiff gezwungen die Meisterschaft am Hohenhorst zu feiern. Selbst Schuld wenn man nicht gewinnen will, sich dann aber auffällig oft im gegnerischen Strafraum aufhält – da kann die beste Taktik nicht klappen, Bochum VI!

FC 96 II - SV Herta 23 12:1 (6:1)

21.05.2012 | maddin

Sonntag mittag – Derbytime!

Man latscht den Bruchweg runter Richtung Hohenhorst, guckt währenddessen mal nach links und sieht das auf dem Platz dort keiner ist. Aha, die Hertaner waren wohl schon auf dem Weg. Weitergelatscht und gedacht das die Zweite vorgesorgt hat und die Schranke am Bahnübergang heruntergelassen hat, damit es sichere drei Punkte für die Cowboys sind, aber auch das nicht. Die wollten sich bei der Hitze also wirklich zum Derby messen. Na gut, also weiter den Bruchweg runter und einmal abbiegen und ab zum Nebenplatz des Hohenhorsts.

Angekommen und die eh schon auf der Nase sitzende Sonnenbrille genau dort gelassen, wo sie eh schon war. Die Ausweichtrikots der Cowboys waren heute noch greller als die schon fies vor sich hinscheinende Sonne. Dieser doppelten Blendung trotzend, ein sonniges Plätzchen am Zaun gesucht und das erste was man erfährt ist, das de B-Junioren im Spiel vorher die Hütte voll bekommen haben. Na super!

Anpfiff und das Spiel lief nur in eine Richtung. In kurzen Abständen befanden sich die Stürmer des FC 96 mit dem Ball im Strafraum von Herta – nur wie schon im letzten Heimspiel die Seuche beim Abschluß. Herta versuchte verzweifelt zwischendurch das Spiel mal in der gegnerischen Hälfte zu halten und schafften es sogar mal bis in den FC 96-Strafraum und was kam bei dem Experiment raus? 0:1 für Herta. Hallo, weiterhin falscher Film bei den Heimspielen der Zweiten? Spiel machen und dem Gegner als Dank für dessen Anwesenheit einen Punkt schenken? OK, es waren noch 71 Minuten bis zum Abpfiff und es wird doch wohl noch der mehr als verdiente Ausgleich gelingen. Wiederanstoß, wieder rennen die 96er nach vorne, wieder schießen sie den Ball aufs Herta-Tor – und? Ausgleich, 1:1. Gut, die nächste Frage die jetzt im Kopf herumschwirrte war, ob es jetzt so weitergeht und die Mannschaft weiterhin daran verzweifelte, den längst verdienten Führungstreffer zu erzielen. Der erste Angriff nach dem Ausgleich ließ es auch befürchten, doch der darauffolgende keine zwei Zeigerumdrehungen nach dem erstem Tor befreite von der Sorge. 2:1! Wie sollte das Spiel nun weitergehen? Mit Angriffen auf den sich in der Zwischenzeit zum Meistermonologen entwickelnden Torwart der Herta, den die Macher der Ruhrfestspiele bitte im nächsten Jahr Platz in ihrem Programm einräumen sollen, der Typ ist ein Meister seines Fachs! Einige Schüsse gingen zwischenzeitlich daneben, aber in der 28. Minute stand es verdient 3:1. Spiel ging jetzt in die richtige Richtung – nur weiterhin verfehlten zu viele Bälle den Innenraum im Gestänge des Künstlers bis zur 38. Minute, 4:1. Angenehm, 4:1 – jetzt darf ruhig der Halbzeitpfiff kommen. Der Torwart von Herta war mittlerweile auch zu seinem großartigen “So macht das keinen Spaß!”-Programm angekommen und die 96er waren von dem Stück so begeistert, das sie ihm noch vor dem Pfiff zu zwei Zugaben überreden konnten mit den beiden Höhepunkten in der 41. und in der 44. Minute. 6:1 zur Halbzeit, sowas hatte ich lange nicht mehr gesehen.

Und Konsequenz wurde auch gezeigt. Der Torhüter der 96er, der in Heimspielen in letzter Zeit dauernd unterfordert war und sich dann, wenn er mal was tun soll, wie der letzte Volldepp benahm, zog sein Trikot aus, gab es weiter und verließ den Platz. Würden mal mehr Spieler so öffentlich ihr Nichtkönnen zugeben. Meinen Respekt hast du, Steffen!

Langsam füllte es sich auch bei den Vestpiraten und man erzählte sich aus der alten Zeit, von den schönen Zeiten im Münster- und Emsland… Da es dort soviel zu erzählen gab, hätte man was verpassen können, aber als geübte Fußballfans hatten wir natürlich immer ein Auge auf dem Spielfeld und verpaßten (so gut wie) nix. Uns geisterte auch was von einem zweistelligen Sieg in Köpfen herum und heute war es eher unmöglich das der nicht eintreten sollte. Vor allem, als es nach 47 Minuten 7:1 stand. Wir waren dann gerade beim Thema OWL angekommen bei unseren Erinnerungen von früher, als es gut zehn Minuten später wieder einen Anstoß gab. Dem Fair play-Gedanken zuliebe dachten wir uns dann auch, das “Lieber einen Anstoß als gar kein Ballbesitz für Herta” eine sehr nette Geste der Cowboys war. Nach 70 Minuten war es dann auch soweit, das der Schiedsrichter jetzt die Füße mitnutzen mußte beim Torezählen – die Zehn war erreicht. Die sich mittlerweile gedanklich im Sauerland befindlichen Vestpiraten erhaschten, da das Spiel jetzt wohl gewonnen zu sein schied und man immer mehr von dem auf dem Spielfeld stattfindenden abschweiften, trotzdem noch zwei weitere Tore in den letzten zehn Minuten. Somit war das Spiel sowie der Gegner endgültig erledigt und der weise Mann mit der Pfeife gab das Signal das in wenigen Minuten das Spiel der ersten Mannschaft im Stadion angepiffen wird und er dieses Schauspiel hier für beendet erklärt…

FC 96 - TuS Stockum 0:5

21.05.2012 | maddin

In einem schlechten Spiel hat die eingespieltere Mannschaft gewonnen.

Weiter geht die Mission ‘Augen zu und durch!’ am Pfingstmontag in Eppendorf.

FC 96 II - SG Hillen 1:1 (0:0)

07.05.2012 | maddin

Hillen konnte sich gerade so auf den Beinen halten und klagte über die harte letzte Nacht – und was machen die Cowboys daraus? In Großen und Ganzen nichts! Einfach nur zum Kotzen!

Trotz 60 Minuten Unterzahl nach einer überzogenen roten Karte des aus der Muppet-Show geflüchteten Schiris gegen Spielertrainer Stefan Robert (gelb wäre OK gewesen, aber nie und nimmer rot! – aber der Schiri hatte eh was gegen den Trainer, da er ihn hinterher auch noch von der “Bank” gejagt hat) hat es die Zweite heute in den ersten 80 Spielminuten nicht auf die Kette bekommen gegen die klar unterlegenen Hillenenser (oder Hillenesen/Hiller) den Ball ab und zu mal ins Tor zu schießen. Entweder wurde es mit unnötigen Weitschüssen versucht oder man wollte den Ball direkt ins Tor tragen. Was passierte dann in der 80. Minute? Die Hillenesen stolpern den Ball nach vorne, die gesamte 96-Abwehr verfällt in Schockstarre und die Gäste stolpern den Ball auch noch ins Tor. Der anbahnende GAU konnte zwar durch den sechs Minuten erzielten Ausgleich halbwegs vermieden werden, aber die Saison ist für die Cowboys damit jetzt auch gelaufen.

Die Einzigen die heute was zu lachen hatten waren die Hiller, die heute einen unverdienten Punkt geholt haben und der Schiri, der “Kurzhaarige wohl nicht mag” (Zitat S.R.)

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