Das war die Hinrunde, die war
30.11.2010 | mkorsakov
Nicht alle auf einmal und schön der Reihe nach:

Und davon gibt’s noch sieben weitere leere Sitzplatzansammlungen zu bestaunen. Mit Ausnahme der Spiele gegen LIP und EMSd. herrschte in dieser Hinrunde der durchs Bild wehende Strauch in trauter Einheit (und Einsamkeit) mit der vorsichhinzirpenden Grille. Man versteht die Bildsprache der Ödnis und Einsamkeit, gelle. Eben.
FC 96 - VfB Fichte Bielefeld (2:0)
30.11.2010 | mkorsakov
Das war es also, das Match, auf das die Fans beider Teams länger gewartet haben als auf ‘nen Sechser im Lotto: Recklinghausen versus Fichte Bielefeld.
Über das Spiel verlieren wir hier mal keine weiteren Worte, das wird schon an der üblichen Stelle zu genüge getan. Ein erneuter Gruß geht Richtung Bielefelder Osten, welcher mit den üblichen Verdächtigen aufwarten konnte und im Stadion (welches mit einer grob geschätzt zweistelligen Zuschauerzahl sattsam gefüllt war) der erschütternden Schlagerbedröhnung aus den Vielzulautsprechern ihre kreativen Sangestechniken entgegenhielt und sogar das eigene (gesperrte, verletzte) Mannschaftspersonal mit in den Block lotsen und zum Support animieren konnte (das haben wir selbst zu besten Landesligazeiten nicht auf die Reihe gekriegt, seufz.).
Da liessen sich die noch anwesenden Vestpiraten nicht lumpen und stimmten anfangs zwar zaghaft, mit der Spieldauer wieder hörbarer ein und konnten so einen ersten Achtungserfolg verbuchen: man singt gar noch am Hohenhorst. Und nicht nur als Gästefan. Holla.
Möge die hier geknüpften Bande zwischen Bielefeld und Recklinghausen weiter fruchten und durch gegenseitigen Support bzw. Besuch nahegelegener Auswärzmatches zu einer möglichst lang anhaltenden Fanfreundschaft (ja, 96-Betreuer K., nimm das mal zur Kenntnis) wachsen und gedeihen.
Ellewick und Gescher waren erst der Anfang!
Vorankündigung: FC 96 - VfB Fichte Bielefeld
26.11.2010 | mkorsakov
Ganz kurz für die Freunde aus dem Bielefelder Osten, die sich an unserem vermeintlichen Gästebuch versucht haben und erfolgreich daran scheiterten (alles geplant, hrhr): wir freuen uns auf Euren (zahlreichen) Besuch bei uns am Hohenhorst.
Nachdem manch Pirat in den letzten Jahren des öfteren bei Euch zu Gast war, freuen wir uns darauf, Euch bei uns willkommen zu heissen.
Wir hoffen darauf, dass das Wetter uns da mal keinen Strich durch die Rechnung macht und wir bei Sonnenschein und eiskalten Getränken ein entspanntes Fußballspiel erleben werden können.
Wir sehen uns am Sonntag!
Hammer Spvg - FC 96 (3:1)
26.11.2010 | mkorsakov
Das Match in Hamm ist ja nun auch schon ein paar Nachholspieltage vorüber und von daher nicht mehr von allergrößtem Interesse, so rein spielverlaufstechnisch.
Viel wichtiger ist da, dass die Heimmannschaft ihre Spiele im grottigen, nach irgendeinem undurchsichtigen Werbepartner benanntem Stadion austrägt, welches sich nicht zu schade ist, die halbfertig anmutende Tribüne als größte architektonische Errungenschaft jenseits des östlichen Ruhrgebiets anzupreisen und folgendermaßen dreinschaut:

Das will man auch nicht öfter als einmal im Fußballfandasein erleben, was hiermit geschehen und kurz und bündig auch dokumentiert ist.
Schnell schließen, die Akte.
FC 96 - 1. FC Gievenbeck (1:2)
13.11.2010 | mkorsakov
Tja, was soll man dazu noch sagen? Dass dem Autoren die passenden Worte fehl(t)en, die erste Heimniederlage schriftlich zu verarbeiten, ist, zumindest in dieser Saison, daran zu erkennen, dass erst heute ein paar Zeilen notiert werden.
Der Spielverlauf ist nur noch eine trübe Erinnerung an erfolglose Spielzüge (zum Glück gibt’s ja reviersport, die jedoch bei der Zuschauerzahl gleich mal dreimal zu hoch liegen – es waren ganze 80 Zahlende), einzig die ›sensationelle‹ Leistung des Schiedsrichtergespanns, welches wohl des öfteren was zu hören bekam, kann ich so gerade noch hervorkramen.
Naja, Schwamm drüber.
Zu den Vorfällen auf der »Pressekonferenz« äußern wir uns ein anderes Mal ausführlicher. Nur soviel: direkte Ansprachen vom Präsidenten an die fast vollständig versammelte Mannschaft macht man nicht vor den ebenfalls anwesenden Fans, die sich solcherlei dreckiges Wäschewaschen lieber zuhause im Schonwaschgang anschauen wollen würden.
Stattdessen gibt’s jetzt wieder unter den noch verbliebenen Fans, die zweiwöchentlich zum Hohenhorst pilgern, weiterhin wilde Vermutungen und Diskussionen, die man sich lieber erspart hätte.
Nicht, dass wir nicht auf klasse Fußballgossip stehen würden – ein von beiden Seiten ehrliches Gespräch mit allen Fakten, ohne Bescheißen ist uns jedoch lieber als ein Yellowpressgewäsch, mit dem niemanden geholfen ist.