Fussball ist anders! (FC 96 - Davaria Davensberg 2:5)
20.11.2007 | Maddin
Das Beste wär, wenn schnellstens ein Wettertief über alle Plätze einbricht, wo der FC 96 bis zur Winterpause noch spielen muss, denn nach der gestrigen Leistung können die Punkte direkt abgeschenkt werden.Was am gestrigen Tag im Hohenhorst ablief, hatte höchstens unteres Landesliganiveau, denn die Gäste aus Davensberg brauchten nichts machen ausser auf die andauernd auftretenden Fehler der 96er zu warten und diese einfach nur geschickt ausnutzen. Das Elend begann direkt nach knapp sieben Spielminuten, als der von der Sonne geblendete Freistoßschütze der Gäste den Ball so unglücklich Richtung Tor von Mike Maceri schoss, das dieser den nur noch ins eigene Tor lenken konnte. Rund zwanzig Minuten später war das Spiel für Maceri dann auch direkt beendet, da er den angreifenden Stürmer nur noch per Notbremse im eigenen Strafraum stoppen konnte, was ihm neben dem Platzverweis auch einen doppelten Nasenbeinbruch bescherte. Was nun? Ovelhey war eh schon verletzt, jetzt noch der Platzverweis für Maceri. Jetzt war es Zeit für Savas Aldirmaz, den Torhüter der zweiten Mannschaft, der bisher nur in der Kreisliga zum Einsatz kam. Erste Aufgabe: Elfmeter halten! Aber da war nix zu machen für Aldirmaz. Somit stand es nach 30 Minuten 0:2. Jetzt kamen auch endlich mal ein paar Angriffe der 96er, aber die prallten an der “Wand von Davensberg und Umgebung” ab.
Aber eventuell sollten die Davensberger demnächst mal einen eigenen Ballholer für den Torhüter einstellen, denn es kann nicht angehen, das es jedes Mal rund zwei Minuten dauern musste, bis der Ball, nachdem er neben das Tor flog, wieder im Spiel war. Andere Schiedsrichter hätten da auch mal Karten für Zeitspiel gezeigt (aber bei dem Schiedsrichter gab es ja nicht mal einen Freistoss, wenn der Ball mit der Hand weitergespielt wurde). Da die wenigen Angriffe der Heimmannschaft nichts einbrachten und die Davensberger munter weiterkontern durften, war es nicht verwunderlich, das es mit dem Halbzeitpfiff 0:3 stand, da die Abwehr wieder mal die Arbeit eingestellt hatte.
In der zweiten Halbzeit wurde es dann auch nicht wirklich besser, da der 1:3-Anschlusstreffer von Daniel Kaczor keine fünf Minuten lang Hoffnung aufkommen liessen, da es dann auch schon 1:4 stand. Mit diesem Treffer war das Spiel dann endgültig für den FC 96 gelaufen und vier Minuten später fiel auch direkt das 1:5, was im Endeffekt auch nicht unverdient war, da nix Produktives vom FC kam. Kurz darauf wäre dann beinahe auch noch das 1:6 gefallen, aber das Männchen mit der Fahne musste wohl einen plötzlichen Krampf im Arm bekommen haben, da er ziemlich ruckartig die Fahne nach oben riss und seinen Chef zu einen Pfiff animierte. Im darauffolgenden Angriff konnte Daniel Eisenkopf zwar noch zum 2:5 einnetzen, aber dürfte auch nur die wenigsten der rund einhundert Zuschauer mitbekommen haben, da sich das Stadion nach dem 1:4 schon schlagartig leerte und den Abpfiff wohl nur noch rund 40 Prozent der anfangs Anwesenden miterlebt haben.
Mit dieser Leistung seh ich auf jeden Fall schwarz für das am kommenden Samstag anstehende Pokalspiel in Wiedenbrück!
PROMINENT!
13.11.2007 | Jan
Man glaubt es nicht! Wir haben es geschafft dass man ein Lied über uns singt und das in Köln. Hab es beim Genuss des alljährlich ausbrechenden permanenten Frohsinns bemerkt. Die Höhner haben da was zusammenkomponiert das wie ich finde zu uns passt. Hier ein Ausschnitt alles weitere bei der nächsten Kneipe:
Ob, Gartenparty, Polterabend oder Straßenfest
Ob Filmpremiere, Jubiläum oder ne Kongress
Ejal wo wir ne Schlange sehen, wir stell’n uns einfach an
wir Festpiraten wissen immer wo und wann
denn Festpiraten entern jeden Kahn – janz spontan
Wahnsinn, wir sind berühmt! Nur den Schreibfehler mit dem F statt V müssen wir den Rheinländern noch erklären.
Auswärz in Rhynern abgesagt
11.11.2007 | mkorsakov
Sehr schön, Vestpiraten: am Sonntag ist länger schlafen angesagt, das Match in Rhynern (11.11.07) ist abgesagt und auf den voraussichtlichen 16.12.07 verlegt worden.
Man möge allen nicht-internetverbundenen Mitpirat/innen bitte freundlichst Bescheid geben.
Wer will auch schon innerhalb der regulären Saison Fußball kucken?
Punkrockkneipe!
07.11.2007 |
Übermorgen ist es wieder soweit – Sushi lädt zur beliebten Punkrockkneipe im AKZ. Also, einfach kommen und fröhlich sein!
FC 96 - RW Maaslingen 5:2 (0:2)
05.11.2007 | mkorsakov
Das war mal ‘n Fußballsonntag ganz nach meinem Geschmack: nach ‘nem 0:2 Halbzeitrückstand mit Kampf, einem für Verbandsligaverhältnisse überdurchschnittlichem Schiedsrichtergespann und dem Unvermögen der armen Schweine Tabellenletzten aus Maaslingen (wennze einma unten stehs, kommse auch nich wieder raus) wurde das Match noch zu einem großartigen Auftritt in grün-gelb und dem vllt. um ein (Eigen-)tor zu hohen 5:2-Heimsieg.
Wenn man zwei Spiele vorher noch ‘ne zu-null-Niederlagenserie einsteckt und dann heimwärz nach 15 Minuten 0:2 hintenliegt – erwartet man eigentlich nicht mehr allzu viel. So konnte es nicht überraschen, dass in Hälfte eins kein Ball den Mitspieler fand, die planlosen Rückpässe zahllos waren und der Tabellenletzte wie der sichere Sieger in die Kabinen marschierte.
Was Trainer Kruse dem Team grün-gelb dort gepredigt hat, man mags nicht wissen wollen (hier is ja keine Klatschpresse, gell) – auf jeden Fall gings Richtung gegnerisches Tor, die Auswechselungen folgten im Minutentakt und nach dem mehr gestocherten 1:2 Anschlusstreffer kam noch sowas wie Hoffnung auf. Als allerdings die Euphorie des Treffers keinen Ausgleich bringen wollte, wandt man sich schon ob der verlorenen drei Punkte ab, als es urplötzlich doch noch 2:2 stand. Ab dem Zeitpunkt wollte Maaslingen wohl gar keinen Punkt mehr mit nach hause nehmen, denn von nun an regelte wieder der FC. Plötzlich kamen die Bälle wieder an, Räume wurden erkämpft, Bällen hinterhergesprintet und Chancen herausgespielt. Fuck for Torreihenfolge, aber ein unglückliches Eigentor, ein 25-Meter-Fernschuss und noch ‘ne Bude machte dann mehr als alles klar und auch die ortsübliche Seniorenmeckertruppe, die dem Schiedsrichter, der ‘nem gelb-rot-gefährdeten Rot-Weissen »Feigheit vor dem Feind« vorwarfen, konnte diesen Nachmittag nur noch komplettieren.
Und wenn sich dann ein lokaler DIY-Merchandiser in der Halbzeitpause über die gottgewollten blattgewordenen Werbesprüche köstlichst amüsiert, war dies ein Spieltag, den man auch noch seinen Enkelkindern erzählen wird.
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