Kreispokal: SC Reken - FC 96 2:4 n.E. (1:1, 2:2) oder: Die Knüste ›lebt‹
08.02.2026 | mkorsakov
Fährste mit’m FC 96 auf Auswärz, kannste watt erleben. Vor allem, wenn die Reise sich darum dreht, möglichst wenig Zwischenhalte anzufahren und dabei verkehrstechnische Verrenkungen der besonderen Art vorgenommen werden. Aber der (Haltestellen)reihe nach.
Der Kreispokal-Spielplan sah das Auswärzmatch beim SC Reken vor, also flugs OpenStreetMap und verschiedene bahn.de-browsertabs geöffnet um eine möglichst ruckelfreie Anfahrt zu garantieren planen. Dass die Strecke zwischen Dorsten und (Klein) Reken mit dem SchienenErsatzVerkehr überbrückt werden musste, wurde als notwendiges Hindernis gesehen.
Sodenn verlief die Strecke über Wanne-Eickel, Essen, Dorsten, womit zwar Haltestellen ›gespart‹, aber dafür längere Umsteigezeiten erkauft wurden. ‚ne echte Biermädchenrechnung also.
In Dorsten gings erst in den falschen SEV-Bus, was kurz vor Ultimo noch bemerkt wurde. Die richtige Linie beforderte einen dann zur Haltestelle »Ort« (passender Name) keine 15 Minuten vor Anpfiff. Flugs durch den Ort den Dorfkern und den Anstieg nach, äh, zum auf dem Gevelsberg (?!) liegenden Sportplätzchen.
![Collage: Schilder zum Stadion, Toilettenpflänzchen, Haltestelle [vor] ›Ort‹ Collage: Schilder zum Stadion, Toilettenpflänzchen, Haltestelle [vor] ›Ort‹](https://vestpiraten.de/images/67.jpg)
Fußball wurde tatsächlich auch noch geboten, allerdings ein eher mäßig spannender Graupenkick, zumindest von 96er-Seite. Das haben wir auch schon mal souveräner gesehen. Fehlpassfestival, immer schön zurück zum Torwart, der den Re©ken damit auch so manche Chance eröffnete. Wie gesagt, souverän geht anders.
Mit Halbzeit zwei änderte sich das Spiel von grau-grün (örks) etwas, doch Reken ging mit 2:1 in Führung und der vermalledeite Ausgleich zum direkten 11-Meter-Kloppen wollte partout nicht fallen. In der Nachspielzeit dann doch noch das 2:2 (schönes Ding!) und ab in die 11-Meter-Verlängerung.
Hier zeigte Reken Nerven und unser Ersatzkeeper sein Können; an beiden Toren des Heim-Teams war er dran, den dritten hat er gehalten. Der vierte Re©ke ballerte in den dunkler werdenden Spätnachmittaghimmel, so dass Moody Chana das Ding eintüten durfte.
Zwischendrin gab’s noch ein kleines Gerangel unter den am Mittelkreis verharrenden Teams, was irgendwie ohne größere Verluste wieder aufgelöst werden konnte. Und das alles für ein Kreispokalspiel, also wirklich.
Nächster Halt im Kreispokal Anfang März bei den Sportsfreunden am Südring zu Datteln.
Für die Statistiker hier der Torverlauf bei fussek.de.
