SV Herta 23 RE - FC 96 3:1 (1:1)

25.08.2019 | maddin

Bei gefühlten 96°F fand auf der Holperwiese am Bruchweg, auf der es unmöglich ist einen flachen Pass über mehr als drei Meter Entfernung zu spielen, das erste El Schranko dieser Saison statt.

Kurzfassung:

FC 96 = schlecht!
SV Herta = noch schlechter!
Platz = noch schlechterer!
Schiri = mit Abstand am schlechtesten!!!

Kurz nach Anpfiff des Spiels dachte sich ein Vollspacken das es bestimmt spaßig ist einen Quadrocopter (fälschlicherweise oft gerne Drohne genannt) über den Platz fliegen zu lassen, was aber den Schiri trotz mehrerer Beschwerden nicht dazu veranlaßte das Spiel zu unterbrechen, sondern erst darüber nachzudenken, nachdem der von dem UFO (Unerwünschtes FlugObjekt) genervte 96-Keeper den Ball nach dem 1:0 der Platzherren aus dem Netz holen durfte. Schiri, die Dinger haben auf Fußballplätzen nichts verloren!

Die Spacken haben das Ding dann landen lassen (hatten ihr Ziel wohl erreicht!?) und das Spiel ging ohne nervendes Gesurre weiter. Dafür wurde das Gepfeife auf dem Platz nerviger, da der sogenannte Unparteiische jeden Bodenkontakt der Hertaner, der nicht auf den Füßen endete, dazu nutzte den GrünGelben sämtliche Vorteile zurück zu pfeifen.

In der 23. Minute gab es dann endlich die große Chance zum Ausgleich als Maxi Wilk elf Meter mittig vor dem Tor stehend den Ball nur noch am Torwart vorbei ins Netz schießen mußte (in Fachkreisen Strafstoß genannt), aber das ist auf dem Geläuf am Bruchweg leider nicht so einfach, denn der Ball war nicht drin. Zwölf Minuten später dann aber doch der verdiente Ausgleich – mit diesem Resultat ging es dann auch in die Kabinen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte merkte der Unparteiische dann das sein lilafarbenes Trikot wie eine verwaschene Version der Leibchen der Heimmannschaft aussah und so legte er dann auch größenteils seine Linie aus. Leider ließen sich die 96er von dessen schlechter Leistung anstecken und zeigten eine Anzahl an Torchancen die ein Sägewerkmeister mit 40 Jahren Berufserfahrung an allen zwei Fingern seiner Hand abzählen konnte. Über außen lief so gut wie nix mehr, man hatte zwar gefühlte 75-80% Ballbesitz, doch versuchte man es in schlechtem American Football-Stil den Ball durch die Mitte in den gegnerischen Strafraum zu „tragen“, wo dann irgendein Hertaner den Ball ungestüm wieder in Richtung 96-Hälfte trat. Sollte es mal eine Chance auf ein Freistoßtor aus aussichtsreicher Position geben, dann flog der Ball bei den Versuchen auch am Tor vorbei. Allzu oft kam das aber auch nicht vor, schließlich trug Der kein verwaschenes Grün.

Zwei Minuten vor Ende der 90 Minuten sowie in der dritten Minute der Nachspielzeit kam der Ball zwei Mal auf sehr fragwürdige Weise vor das 96-Tor und beide Male war er dann auch im Netz. Das letzte der beiden Tore würde bei einem normalen Schiri Fragen über seine Sehfähigkeit hervorrufen, aber der heutige konnte eine gut zehn Meter-Abseitsstellung schon mal übersehen. Zwei Minuten später hatte seine/die Pfeife dann den Dienst quittiert und das war es.

Weiter geht es in der Liga am nächsten Sonntag gegen Genclikspor auf einen normaleren Platz…

Kommentare